Auswahl AM-Kugelgewindetriebe - Auslegung und Berechnung:
Zulässige Drehzahl
Das Know-How von A.MANNESMANN ermöglicht Verfahrgeschwindigkeiten bis  
100m/min und mehr. Dabei können Beschleunigungen bis 20m/s2 gefahren werden. 
Kennzeichnend für diese Werte ist der Drehzahlkennwert bis zu nzul x d0 = 200.000.  

Neben der Grenze nzul x d0 = 200.000 gilt natürlich die kritische Drehzahl des Spindelstabes in Abhängigkeit der Lagerungsart. 

A.MANNESMANN berücksichtigt bei der zulässigen Drehzahl eine 20%ige Minderung 
(Sicherheit) des kritischen Wertes. 

Nenndurchmesser d0 [mm]:   

Steigung P [mm]:   

Kugeldurchmesser DK [mm]:   

Einen entscheidenden Einfluß auf die kritische Drehzahl nimmt die Lagerung der Spindel.

Lagerung der Spindel
Lagerauswahl
  Lagerung A
  Lagerung B
  Lagerung C
  Lagerung D
Spindellänge Ln [mm]:
  

Der Berechnung zugrunde gelegt ist der Drehzahlkennwert nzul x d0 = 160.000.
Aus diesem Drehzahlkennwert und biegekritischer Drehzahl wird die zulässige 
Drehzahl für den gewünschten Kugelgewindetrieb ermittelt: 

  Zulässige Drehzahl des Kugelgewindetriebs bei angetriebener Spindel

U/min

  Verfahrgeschwindigkeit

m/min

Zu beachten ist, daß die hier ermittelten Werte nur mit Näherungsgleichungen ermittelt werden, welche immer unterhalb der bei uns durchgeführten Berechnungen liegen.

Unzulässiger Spindeldurchhang

Kugelgewindetriebe mit hohem Schlankheitsgrad Ln/d0 > 50 müssen zur Vermeidung  
des Spindeldurchhangs zusätzlich im freien Gewindebereich abgestützt werden, da  
sonst unzulässige Betriebsbedingungen vorliegen. Das gilt auch bei angetriebenen  
Muttersystemen! Bei Einsatzfällen im Grenzbereich Ln/d0 > 40 bitten wir um Rücksprache.
 

 
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