Auswahl AM-Kugelgewindetriebe - Auslegung und Berechnung:
Steifigkeit und Leerlaufdrehmoment
Der Widerstand gegen Verformung wird Steifigkeit R genannt. Die Steifigkeit  
kennzeichnet die Kraft F, die erforderlich ist, um eine Verformung von 1 µm in 
Belastungsrichtung zu erzielen. 

Die Gesamtsteifigkeit Rtot eines Kugelgewindetriebes setzt sich dabei zusammen aus der Spindelstabsteifigkeit RS und der Axialsteifigkeit der Mutter Rnu .

Nenndurchmesser d0 [mm]:

Steigung P [mm]:

Kugeldurchmesser DK [mm]:

Für die Stabsteifigkeit ist die Stablänge und die Art der Lagerung maßgebend.

Lagerung der Spindel
Lagerauswahl
  Lagerung A
  Lagerung B
  Lagerung C
  Lagerung D

Spindellänge Ln [mm]:

 

Zwischen Mutternsteifigkeit und Leerlaufdrehmoment gibt es über die Vorspannung der Kugelgewindemuttern einen direkten Zusammenhang. Je höher die Vorspannung eingestellt wird, um so höher sind Mutternsteifigkeit und Leerlaufdrehmoment. Bewährt hat sich eine Vorspannung von 7% der dynamischen Tragzahl. Es gilt eine möglichst hohe Steifigkeit bei einem niedrigen Leerlaufdrehmoment zu erreichen.

A.MANNESMANN bietet eine ideale Kombination von hoher Axialsteifigkeit und niedrigem Leerlaufdrehmoment (ohne Abstreifer gemessen).

Spindelstabsteifigkeit kN/µm
Mutternsteifigkeit kN/µm
Gesamtsteifigkeit
(ohne Lagerung)
kN/µm
Leerlaufdrehmoment Nm
 
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