Lebensdauer
L
ist die nominelle,
für eine angenommene Belastung und Drehzahl errechnete
Betriebszeit, in der bei 90% baugleicher Kugelgewindetriebe noch keine
Zeichen der Materialermüdung (Pittings) zu erwarten sind. Anstelle
von 90% ergibt sich z.B. bei 50%iger Sicherheit eine 5fach höhere
Lebensdauer.
Die reale Gebrauchsdauer wird wesentlich bestimmt durch Konstruktion,
Werkstoff
und Ausführung des Kugelgewindetriebs.
Darin liegt unser langjähriger Erfolg.
Der Maschinenhersteller
bzw. -anwender hat dafür zu sorgen, etwaige Schadstoffe, die zu Verschleiß und Vorspannungsverlust führen können, vom Kugelgewindetrieb
fernzuhalten. |
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| Die
mittlere Belastung Fm, nm, (Fw)
Nach der Berechnung
entsprechend
DIN 69051 T.4 sind die Axialkraft Fai verschiedener
Betriebsintervalle (Schruppen, Schlichten, Eilgang,
Stillstand) mit
zugehörigen Drehzahlen ni, und prozentualen
Zeitanteilen, qi, zu ermitteln und nach
vorgegebenen Formeln in einen repräsentativen Mittelwert
umzurechnen:
Fm, nm.
Da aber Kugelgewindetriebe für hochdynamischen
Einsatz (High-Speed) eine hohe Mutternvorspannung Fpr
benötigen, ist diese in die Lh-Berechnung
einzubeziehen. Für diese Berücksichtigung
von Fpr ergibt sich für
jede Axialkraft Fai eines Betriebsintervalls
aus dem Diagramm (siehe "Einfluß
der Mutternvorspannung
auf die Lebensdauer" und "Vorspannkraft
Fpr") eine wirksame Kraft Fwi.
Die mittlere Belastung, die sich aus dem Belastungskollektiv
berechnet, ist dann die wirksame mittlere Last Fmw.
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